Kalabaka entdecken
Ausgehend von der Beobachtung, dass die Touristenströme unserer Region an Kalabaka vorbeiführen und dass die meisten im Internet verbreiteten Angaben über die Stadt falsch oder verzerrt sind, schlagen wir in diesem Beitrag Rundgänge innerhalb der Stadt vor. Sie führen zu Denkmälern und Orten von historischem, kulturellem, landschaftlichem und anderem Interesse. Zugleich weisen wir auf die Vernachlässigung vieler dieser Stätten hin und darauf, wie notwendig ihre Erhaltung und Vermittlung sind, damit Besucher die Stadt besser kennenlernen und ihre Bewohner auf vielfältige Weise davon profitieren.

(Meteora by night.jpg · Argiriskaramouzas · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0)
Für diesen Beitrag1 gab es zwei Anlässe.
Der erste waren mehrere jüngst erschienene Berichte, denen zufolge „Meteora von Besuchern überflutet wurde“. Sie fügten hinzu: „Doch was ist mit Kalabaka? … Die Stadt Kalabaka vermag den großen Zustrom von Touristen in die Region nicht zu nutzen. Die Gemeindeverwaltung von Meteora steht vor der Herausforderung, Touristen möglichst lange in Kalabaka zu halten und dafür auch weitere Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten einzubeziehen. Der Nutzen für die lokale Wirtschaft liegt auf der Hand.“
Der zweite Anlass war die von der Gemeinde Meteora im Rahmen des Welttourismustags organisierte Aktion „Ich lerne die Sehenswürdigkeiten meiner Stadt kennen“. Schüler und Lehrkräfte der örtlichen Schulen wurden eingeladen, „zu Touristen in unserer Stadt zu werden. Ziel der Aktion ist es, dass die Schüler unsere Stadt lieben lernen und zugleich zu ihren ,Botschaftern‘ werden, um das touristische Angebot unserer Region weiter bekannt zu machen.“ Nur führte der Ausflug die Schüler —mit Ausnahme eines Denkmals— nicht durch ihre Stadt, sondern aus der Stadt hinaus.
Im Folgenden schlagen wir Rundgänge durch Kalabaka vor, die wir bereits mit unseren Schülern bei Unterrichtsausflügen unternommen haben. Dabei halten wir an Orten, die für Besucher von größerem oder kleinerem Interesse sind. Eine vollständige Besichtigung aller kulturell, historisch, landschaftlich und anderweitig interessanten Stätten innerhalb Kalabakas würde viele Stunden, praktisch mehrere Tage, erfordern. Ihre Planung hängt vom Fortbewegungsmittel ab —zu Fuß, mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad—, vom Aufenthalts- oder Ausgangsort und von den Interessen der Besucher, etwa religiösen Denkmälern, Antike, Mittelalter oder Neuzeit.
Hier sei erwähnt, dass wir oft an Führungen, sowohl von professionellen Stadtführern als auch von anderen Personen, teilgenommen haben und dabei äußerst enttäuschende Erfahrungen machten. Zwar werden die Führungen sorgfältig, mit Eifer, Liebe zum Gegenstand und Respekt vor dem Besucher durchgeführt; das Gesagte entspricht jedoch selten der historischen Wahrheit. Oft werden unbelegte historische Erzählungen aus dem Internet kritiklos übernommen, während die fundierte Forschung zahlreicher Historiker zur Geschichte der Region in Veröffentlichungen verborgen bleibt, die für die breite Öffentlichkeit schwer zugänglich sind.
Ein Rundgang
Wir beginnen im Stadtzentrum, wo „bei den Ausschachtungsarbeiten für die Fundamente auf dem Grundstück des Apostolos Vlioras in der Georgiou-Kondyli-Straße 49, nahe dem Rigas-Feraios-Platz, drei Steinkistengräber zutage kamen. In einem davon fanden sich sechs spindelförmige Lekythen und eine Aschenurne mit den verbrannten Überresten des Verstorbenen.“2 Dies bringt uns mit der hellenistischen Vergangenheit der Stadt in Berührung und wirft die Frage auf, wo die ummauerte antike Stadt Aiginion lag und wo sich ihr Friedhof außerhalb der Mauern befand.
Beim Aufstieg kommen wir an dem Steinhaus vorbei, das während der Besatzungszeit beschlagnahmt wurde und die italienischen Carabinieri beherbergte. Etwas weiter oben liegt bis heute ein riesiger antiker Vorratskrug unter der Straße begraben, ebenfalls aus den hellenistischen Bauernhäusern außerhalb der Stadtmauern.
Nach einem kurzen weiteren Weg betreten wir das Gebiet innerhalb der antiken Mauern und gelangen in sein Zentrum: auf die Agora des hellenistischen Aiginion, das Forum des römischen Æginium. Aus dem antiken Aiginion stammt eine Ehreninschrift3 der Stadt der Aiginieis für die Kaiser Septimius Severus und Caracalla. Sie wird auf 199–210 n. Chr. datiert und ist als vermauerter Stein in der Kirche Johannes des Täufers erhalten. Ihr Text nennt den Anlass der Ehrung nicht; wahrscheinlich bringt sie, ähnlich wie entsprechende Inschriften anderer Städte, die Loyalität zur severischen Dynastie zum Ausdruck. Ringsum standen zahlreiche öffentliche Gebäude —eines wurde später zur Konstantios-Schule—, ein öffentliches Bad, viele Statuen, von denen einige Sockel erhalten sind, sowie zahlreiche Freilassungsinschriften aus römischer Zeit. Manche liegen unbeachtet und inzwischen verwittert in der Umgebung, durch die Gleichgültigkeit der „Verantwortlichen“ ihrem Schicksal überlassen.
Aus Studien und eigener Erfahrung wissen wir, dass ausländische Touristen und Reisende sich stärker für griechische und römische Altertümer als für solche aus spätbyzantinischer Zeit interessieren. Dennoch bemühen wir uns überhaupt nicht, diese Seite unserer Stadt sichtbar zu machen…
An dieser Stelle können Besucher auch die kleinen Kirchen Johannes des Täufers und der heiligen Barbara sehen, mit Bauphasen aus spätbyzantinischer und osmanischer Zeit sowie zahlreichen eingemauerten Spolien, also wiederverwendeten Bauteilen.
Weiter nördlich bietet das Gebäude der Konstantios-Schule Gelegenheit, über das Bildungswesen Kalabakas unter osmanischer Herrschaft und nach der Befreiung zu sprechen. Der Sichtkontakt zum Kloster des heiligen Stephanos legt es zudem nahe, dessen Geschichte und seine geistigen wie materiellen Beziehungen zu Kalabaka zu erläutern.4
Weiter bergauf erreichen wir die Anhöhe, auf der bis zum 18. Oktober 1943 der Bischofssitz stand. An diesem Tag wurde Kalabaka von den deutschen Besatzungstruppen niedergebrannt.5 Auch hier bietet sich Gelegenheit, den Besuchern die Ereignisse im Einzelnen näherzubringen. Nach bislang unbekannten Belegen, die wir demnächst veröffentlichen werden, bestand das Gebäude an dieser Stelle mindestens seit der Mitte des 14. Jahrhunderts. Nach der Befreiung von der türkischen Herrschaft beherbergte es mehrere Schulen Kalabakas.
Nördlich davon steht die Kirche der Entschlafung der Gottesmutter in Kalabaka, über die bei Führungen unzählige Unrichtigkeiten verbreitet werden. So wird etwa der nicht existente Ikonenmaler Kalonitis genannt, der sogar in einem neueren, ansonsten verdienstvollen Buch über die Kirche auftaucht! Offenbar haben auch nur sehr wenige die wichtige Studie Redating the Basilica of Dormition6 gelesen. Sie schließt eine frühchristliche Bauphase aus und liefert die richtigen Datierungen sämtlicher Phasen vom 9.–10. bis zum 20. Jahrhundert. Nur selten verweisen die Führer zudem auf die bedeutenden Spolien der Südwand: Inschriften, Figürchen, religiöse Malereien und andere Zeugnisse aus hellenistischer, römischer und späterer Zeit.
Nachdem die Besucher einiges zur Geschichte der benachbarten Allerheiligenkapelle gehört oder gelesen haben, können sie die Namen der darüber aufragenden Felsen und deren Etymologie kennenlernen. Ebenso lässt sich die Geschichte der Klöster der Heiligen Dreifaltigkeit, des Kallistratos, der Heiligen Erzengel, der Ketten des Apostels Petrus und der Heiligen Apostel auf den von Kalabaka aus sichtbaren Felsen erläutern.7
Auf dem weiteren Weg folgt die den beiden Heiligen Nikolaus und Antonius geweihte Kapelle, deren interessante Geschichte mindestens bis ins frühe 16. Jahrhundert zurückreicht, wie eine neuere Studie zeigt.8
Westlich davon liegen die Ruinen des Herrenhauses von Giannakis Kalabakas, dem Ortsvorsteher von Stagoi in osmanischer Zeit. Seine Geschichte haben wir durch unsere Studien9 vor Kurzem ans Licht gebracht —worauf wir stolz sind!—; die neuesten erschienen 2024 in den Bänden 84 und 85 der Zeitschrift Thessaliko Imerologio. Daneben befinden sich die Privatkapelle der Familie Kalabakas, den Heiligen Basilius, Konstantin und Helena geweiht, sowie verschiedene hellenistische und römische Befestigungen. Sie reichen bis nach Aglistra,10 wo das nordwestliche Ende der Stadtmauer von Aiginion und Stagoi lag. Hinzu kommen andere Bauten wie die gänzlich unbekannte Galeagra!
Dieser Ort und seine Umgebung mit den Felsen des Kleftogiorgis und der gleichnamigen Schlucht im Süden eignen sich besonders, um von der bedeutenden Schlacht von Kalabaka im Jahr 185411 und vom Aufstand des Papa-Thymios Vlachavas12 zu erzählen, denn einige der Kämpfe fanden hier statt.
Der benachbarte Felsen des Arfantogiannis führt uns dagegen ins 14. Jahrhundert zu Theodoros Orphanoioannes, dem damaligen Oberhaupt von Stagoi. Es freut uns außerordentlich, mit unseren Studien und Arbeiten zur Wiederentdeckung und Bekanntmachung dieser Ereignisse und Persönlichkeiten beigetragen zu haben!13
Im Museum für digitale Darstellung können Besucher selbstverständlich Dokumentarfilme über alle interessanten Orte innerhalb und außerhalb Kalabakas sehen. Zusätzlich einzurichtende Computerstationen würden ihnen erlauben, selbstständig das zu lesen oder anzuschauen, was sie an der Geschichte und den Denkmälern der Region interessiert.
Der Rundgang kann in Richtung Nichoria und zum Hügel Dafni weitergehen, auf dem 1854 die türkischen Truppen lagerten, oder zum Prophet-Elias-Hügel. Von dort lassen sich die Umgebung überblicken und verschiedene interessante Orte ausmachen.14
Am Fuß des Dafni-Hügels lässt sich „das Xenia15 von Kalabaka bewundern, das als eines der bedeutendsten Werke von Aris Konstantinidis gilt, vielleicht sogar als das bedeutendste Werk griechischer Architektur des 20. Jahrhunderts. Es ist ein markanter Bezugspunkt für Kalabaka.“ Leider ist es aufgegeben worden und verfällt, obwohl das umliegende Gelände kürzlich wiederhergerichtet wurde.
(Die häufige und bewusste Wiederholung des Wortes leider entspringt unserer Enttäuschung über die Vernachlässigung der Denkmäler und die Gleichgültigkeit gegenüber ihrer Erhaltung und Vermittlung…)
Weiter entfernt, leider inzwischen unter der im Bau befindlichen Autobahn E65, liegt der mittelalterliche Ziegelbrennofen16 aus dem 11.–12. Jahrhundert. In einer unserer Studien haben wir ihn mit den für 1163 belegten Mühlenanlagen und benachbarten Mühlengrundstücken in Verbindung gebracht.17 Hier verlief auch einer der größten Mühlgräben Griechenlands, der bis nach Trikala Dutzende von Wassermühlen18 antrieb.
Auf dieser Seite steht neben der alten Wassermühle das Denkmal für die von den Besatzungstruppen erschossenen Einwohner Kastrakis. Etwas weiter östlich liegt einer der Tunnel, die Anfang des 20. Jahrhunderts für eine Eisenbahnverbindung zwischen Thessalien und Makedonien angelegt wurden. Das Vorhaben wurde vor allem wegen des Zweiten Weltkriegs unterbrochen.
Weiter östlich erhebt sich der Prophet-Elias-Hügel, von dem aus man in hellenistischer, römischer und mittelalterlicher Zeit die Truppenbewegungen an den Ausläufern des Koziakas beobachtete. Dort, südwestlich des Pinios, verlief die Straße aus Epirus und zum Teil aus Makedonien nach Thessalien. Deshalb hatten die Bewohner Aiginions südöstlich von Diava einen Wachposten errichtet, dessen Ruinen erhalten sind. Auch Phaloreia, eine bedeutende promakedonische Stadt hellenistischer Zeit, besaß einen Wach- und Beobachtungsposten, dessen Überreste oberhalb des Dorfes Vytoumas liegen. Zur selben Zeit waren die Athamanen unter Amynandros am Koziakas und darüber hinaus aktiv.
Es wäre sinnvoll, auf dem Prophet-Elias-Hügel wetterfeste Informationstafeln mit Fotografien dieser Denkmäler und kurzen historischen Erläuterungen aufzustellen. Dasselbe sollte an vielen, wenn nicht allen bereits genannten und noch folgenden Orten geschehen, um Besucher zu informieren.
Am Fuß des Prophet-Elias-Hügels fehlt leider ein Denkmal zur Erinnerung an die Erschießung der Einwohner von Vasiliki durch die deutschen Besatzungstruppen.
Auf dem weiteren Weg könnten wir an der vierten Grundschule vorbeikommen, die viele Jahre Sitz der 42. Brigade19 war. Diese spielte sowohl in den nationalen Kriegen als auch —leider— im Bürgerkrieg eine Rolle. Während des Bürgerkriegs wurde auch in der benachbarten Pindou-Straße und an anderen Stellen der Stadt gekämpft. Ebenso könnten wir das neoklassizistische „Lytaris-Haus“ besuchen, „das von einem der Ingenieure entworfen wurde, die am Bau der Straße Kalabaka–Ioannina beteiligt waren“.20
Weiter südöstlich, zwischen dem schönen neoklassizistischen Gebäude des Hotels Akropolis —1896 erbaut, zehn Jahre nach Fertigstellung des Bahnhofs von Kalabaka, und 1996 bedenkenlos abgerissen!— und dem Bahnhof könnte man über den Fundort informieren, an dem 1919 „drei Gräber vom Ende des 2. oder Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr.“ entdeckt wurden.21 Eines trug den Namen Kletagora.22
Weiter südlich wurden die Gebäude des Bahnhofs von Kalabaka bereits 1997 durch das Amtsblatt Nr. 614 vom 22. Juli 1997 als „geschützte historische Denkmäler (…) zusammen mit dem neuen und dem alten Lokomotivschuppen, dem dritten Schuppen, dem Unterkunftsgebäude für das Personal, dem Wasserturm und der Drehscheibe“ ausgewiesen. „(…) Es handelt sich um bemerkenswerte und repräsentative Beispiele der Architektur des späten 19. Jahrhunderts, errichtet zwischen 1881 und 1886 durch den Ingenieur Evaristo de Chirico, der gemeinsam mit Theodoros Mavrogordatos den Bau der Thessalischen Eisenbahn übernommen hatte. Sie bilden außerdem einen mit historischen Erinnerungen verbundenen Bezugspunkt für die örtliche Bevölkerung und sind für das Studium der Architekturgeschichte unverzichtbar.“
Mit großer Freude erfuhren wir, dass die Verantwortlichen der staatlichen italienischen Stiftung Giorgio e Isa de Chirico eine frühere Studie von uns zu diesem Thema23 gelesen hatten und zum Erhalt und zur Aufwertung der geschützten Gebäude beitragen wollten, unter anderem durch Gespräche mit den italienischen Eigentümern von Hellenic Train. Unsere eigenen Kommunalpolitiker blieben hingegen völlig gleichgültig!
Ähnliche Trauer empfinden wir, wenn wir an der aufgegebenen Staatlichen Holzindustrie von Kalabaka südöstlich des Bahnhofs vorbeikommen und uns dem früheisenzeitlichen Grab aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. nähern, das …unter der Syrou-Straße begraben liegt, während seine Beigaben in einer anderen Stadt verschwunden sind. Erinnern wir uns: Sämtliche Funde, die im Lauf der Zeit bei Zufallsgrabungen in Kalabaka zutage kamen —systematische Grabungen hat es nie gegeben, obwohl die Gemeinde und wir alle sie fordern sollten—, befinden sich außerhalb der Stadt oder sind …verloren gegangen. Dabei gehörten sie in ein Diachronisches Museum von Kalabaka!
Im benachbarten Gebiet Parasporia liegt auch Saïta, mit seiner schönen Legende. Weiter südlich befanden sich die anderen Wassermühlen Kalabakas, die inzwischen verschwunden sind, ebenso wie die Kapelle des heiligen Menas: ein weiteres Gebiet, in dem 1854 gekämpft wurde.
Anschließend gehen wir durch die Chatzipetrou-24 und die Vlachava-Straße25 und erzählen von diesen beiden bedeutenden Persönlichkeiten und ihrem Beitrag zur griechischen Sache. So erreichen wir den früheren Hauptplatz Kalabakas, wie er vor dem Bau der Kathedrale des heiligen Bessarion bestand. Unsere Gedanken gehen zurück zum Januar 1943, als die Italiener Dutzende Frauen und Männer aus Kalabaka zur Erschießung zusammentrieben. Gerettet wurden sie durch den italienischen Offizier Fiorentino, der in eine Frau aus Kalabaka verliebt war!26
Wir steigen zur Kapelle des heiligen Athanasios hinab. Unter ihren verschiedenen Spolien befindet sich eine marmorne Templonplatte27 aus der ersten Ikonostase der Dormitionskirche. Sie gelangte nach dem Erdbeben von 1544 hierher, das das Kirchendach zum Einsturz brachte und umfangreiche Restaurierungs- und Ausmalungsarbeiten notwendig machte, die am 15. August 1573 abgeschlossen wurden.
In der Sokratous-Straße kommen wir über den Vorratskrug28 hinweg, der in situ, also am Fundort, begraben liegt. Wir hoffen auf die Gelegenheit, ihn angemessen zugänglich zu machen und in einem Museum in Kalabaka auszustellen. Dasselbe gilt für den Krug in der Ramou-Straße: Beide weisen auf Töpferwerkstätten im antiken Aiginion hin. Anschließend erreichen wir das Lyzeum von Kalabaka, lernen seine Geschichte kennen und erfahren, wie die Turnhalle der Vorkriegszeit mithilfe der griechisch-amerikanischen Kalabaka Benefit Society zunächst zum Gymnasium und später zum Lyzeum wurde. Auf besonderen Tafeln könnten Vorkriegsfotos des Viertels Pouliana gezeigt werden, das in unterschiedlichen Epochen Flüchtlinge aufnahm, zuerst in Zelten und später in dauerhafteren Häusern.
Außerdem haben wir den zuständigen Stellen einen Vorschlag zur Digitalisierung der Schülerregister der Hellenischen Schule beziehungsweise des Scholarchio und des späteren Gymnasiums sowie weiterer Schulen Kalabakas und der Dörfer der Gemeinde Meteora (1889–1950) unterbreitet. Hinzu kommen die männlichen Einwohnerregister Kalabakas und dieser Dörfer (1844–1950). Sie sollten als Buch und als Anwendung für Smartphones und Tablets veröffentlicht werden, damit heutige Familien ihre Vorfahren kennenlernen und Wissenschaftler —Historiker, Soziologen und andere— die Daten für ihre Forschung nutzen können. Mit diesen Veröffentlichungen würde unsere Gemeinde zur Kenntnis der neueren Geschichte beitragen und zugleich ihren Respekt vor den ihr anvertrauten Archivquellen praktisch unter Beweis stellen.
Nördlich des Lyzeums lädt neben der Kapelle des heiligen Demetrios der Friedhof aus der Zeit des Bürgerkriegs29 zu einem nachdenklichen Halt ein. Hier lassen sich die tragischen Seiten und Folgen dieses Konflikts auch in unserer Region betrachten, insbesondere die Ereignisse vom 12. August 1948 und die Kämpfe in Kalabaka.
Die nächste Station könnte Sopotos30 sein, allerdings nicht in seinem heutigen Zustand. Der Brunnen muss aufgewertet werden; architektonische und gestalterische Maßnahmen an den umliegenden Gebäuden, Straßen und Freiflächen sollten den Ort zu einem Schmuckstück Kalabakas machen. Auch die anderen alten Brunnen —in Pouliana, Platanos, beim Friedensrichter und in Elies— verdienen Aufmerksamkeit. So können jüngere Menschen verstehen, was es bedeutet, ohne fließendes Wasser im Haus zu leben und es vom nächsten Brunnen heranschaffen zu müssen.
Der letzte Halt könnte an der Georgskapelle31 erfolgen. Ihre Inschrift datiert die älteste Bauphase auf 1571/72, unter dem Bischof Ioasaf von Stagoi, der auch 1573 die Dormitionskirche ausmalen ließ. Im Jahr 1798 wurde die Kirche von den Kindern des Giannakis Kalabakas, des Ortsvorstehers von Stagoi, erneuert.32 Bemerkenswert ist, dass sich unter den Spolien der kleinen Kirche auch ein antikes Tropeion, ein Bestandteil einer Olivenpresse, befindet!
Nordwestlich von Sankt Georg schlossen die Mauern von Aiginion/Stagoi an die Felsen an; deshalb sind dort zahlreiche Befestigungen zu erkennen. Der Durchgang durch Zonari war durch eine Mauer und ein …kastraki, eine kleine Burg, geschützt, im heutigen Dorf …Kastraki!
Nachwort
Dies sind nur einige der zahlreichen interessanten Orte Kalabakas, über die sich ganze Bücher schreiben und Dokumentarfilme drehen ließen. Ihre Geschichte zu vermitteln, wäre sowohl für Besucher als auch für die Einwohner hilfreich. Viele, vor allem die jüngeren Generationen, kennen sie nicht oder haben ein verzerrtes Bild davon, denn das Internet, das sie als Informationsquelle nutzen, ist voller Ungenauigkeiten und entstellter Tatsachen.
Leider sind viele der beschriebenen Orte ihrem Schicksal überlassen: dem Wetter, Antiquitätenschmugglern, Dieben und Hehlern —oder der schlimmsten Gefahr überhaupt, dem Nichtwissen um ihren Wert und der daraus folgenden Vernachlässigung.
Leider lassen wir über zweitausend Jahre alte Denkmäler verfallen, während wir uns bemühen, wesentlich jüngere außerhalb der Stadt hervorzuheben. Unser Ziel sollte vielmehr sein, Menschen nach Kalabaka zu bringen und ihnen innerhalb der Stadt Aktivitäten und Besichtigungen anzubieten. So könnten die Übernachtungszahlen steigen und alle Bewohner wirtschaftlich profitieren.
Selbstverständlich sollten ähnliche kulturgeschichtliche und andere Routen auch in die Dörfer der Gemeinde Meteora ausstrahlen, damit sich sämtliche Ortschaften und ihre Bevölkerung ausgewogen entwickeln können.
Gleichzeitig würden solche Initiativen Druck erzeugen, die Denkmäler der Region zu restaurieren und zugänglich zu machen: endlich die Höhle von Theopetra zu öffnen, die weltweit bedeutendste Stätte unserer Region und einer der wenigen Orte auf der Erde, die von der Altsteinzeit bis zur Jungsteinzeit ununterbrochen bewohnt waren; die Brücke von Sarakina instand zu setzen und alle bedeutenden alten Steinbrücken der Gemeinde zu pflegen, statt sie einstürzen zu lassen, wie es leider der Mokosi-Brücke widerfuhr; und vieles mehr.
Wünschenswert wäre eine Anwendung für Smartphone oder Tablet in der Sprache des Besuchers. Nach Eingabe seiner Vorlieben —verfügbare Zeit, Denkmäler einer bestimmten Epoche, ob hellenistisch, römisch, byzantinisch, osmanisch oder neuzeitlich, religiöse oder naturkundliche Interessen und anderes— könnte er eine Karte und kurze Informationen zu jedem Denkmal aufrufen und die gewünschten Orte in seinem eigenen Tempo besuchen.
Bemühen wir uns endlich alle, die Denkmäler und die Geschichte unserer Region gründlich kennenzulernen und dieses Wissen zuverlässig an Besucher und Reisende aus Griechenland und dem Ausland weiterzugeben…
Anmerkungen
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2. «Αρχαιότητες και μνημεία κεντρικής και δυτικής Θεσσαλίας. Βυζαντινά και μεσαιωνικά μνημεία Θεσσαλίας», Αρχαιολογικόν Δελτίον (Β₂. Χρονικά), 29 (1973–1974, Αθήνα 1979) 572.
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3. Μαίρη–Ηλέκτρα Ζάχου–Κοντογιάννη, «Απελευθερωτικές επιγραφές Αιγινίου (Καλαμπάκας)», Εγνατία, 7 (2003) 30–31 & Σπυρίδων Βλιώρας, Αναθηματική επιγραφή των Αιγινιέων σε δύο Ρωμαίους Αυτοκράτορες, www.academia.edu/24977436, Καλαμπάκα ²2016.
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4. Σπυρίδων Βλιώρας, Κωνστάντιος, ηγούμενος αγίου Στεφάνου Μετεώρων, www.academia.edu/37053972, Καλαμπάκα ²2018.
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5. Σπυρίδων Βλιώρας, «Ημέρα μνήμης και τιμής. Καλαμπάκα: Πυρπόληση (18 Οκτωβρίου 1943) – Απελευθέρωση (18 Οκτωβρίου 1944)», Τα Μετέωρα, 900 (21.10.2011) 16 & Σπυρίδων Βλιώρας, Αθηνά Νικολογιάννη, «1943–1944: πυρπόληση–απελευθέρωση Καλαμπάκας», Τα Μετέωρα, 1266 (26.10.2018) 25.
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6. „Neue Erkenntnisse aus jüngsten Restaurierungen und einer sorgfältigen Untersuchung des Gebäudes zeigten, dass ein frühchristlicher Bau nie existiert hat und dass der ursprüngliche Bau mit seinem Mosaikfußboden wahrscheinlich aus dem 9. bis frühen 10. Jahrhundert stammt. Dieser frühbyzantinische Bau besteht bis heute fort, mit begrenzten Wiederaufbauten und Veränderungen im 11.–12. und im 16. Jahrhundert sowie der Ergänzung des Exonarthex im 18. Jahrhundert. Die Studie (…) führte zu dem Schluss, dass Ikonostase, Ziborium und Ambo zu einem einheitlichen Ensemble gehören, das um 1100 zu datieren ist.“ Vasiliki Sythiakaki-Kritsimalli, Sotirios Voyadjis, „Redating the Basilica of Dormition, Kalabaka, Thessaly“, Jahrbuch der Österreichischen Byzantinistik, 61 (2011) 195–228:195.
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7. Σπυρίδων Βλιώρας, Μετεωρίτικες μονές: συμβολή στον απαιτούμενο και ευκταίο διάλογο, www.academia.edu/33262144, Καλαμπάκα ²2017.
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8. Σπυρίδων Βλιώρας, Το παλαίφατο καλαμπακιώτικο ναΰδριο των αγίων Νικολάου και Αντωνίου: η σχέση του με τη μετεωρίτικη μονή Αγίου Νικολάου Αναπαυσά και η ιστορική του πορεία, www.academia.edu/109345570, Καλαμπάκα ²2024.
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9. Σπυρίδων Βλιώρας, Γιαννάκης Σταθάκη Καλαμπάκας: νέα στοιχεία για έναν άγνωστο Καλαμπακιώτη κοτζάμπαση, www.academia.edu/115586059, Καλαμπάκα ²2024 & Σπυρίδων Βλιώρας, Αρχοντικό του Καλαμπάκα, Γιαννάκης Καλαμπάκας και επίγονοι. Η συμβολή των μελών της οικογένειας Καλαμπάκα στην ανακαίνιση και αγιογράφηση των ιερών ναών και ναϋδρίων της Καλαμπάκας, www.academia.edu/39768711, Καλαμπάκα ²2019.
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10. Σπυρίδων Βλιώρας, Το μικροτοπωνύμιο–εδαφωνύμιο–βραχωνύμιο Αγλίστρα Καλαμπάκας, www.academia.edu/108074423, Καλαμπάκα ²2023.
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11. Σπυρίδων Βλιώρας, «Η επανάσταση του 1854 στη Θεσσαλία και η μάχη της Καλαμπάκας», εφ. Τα Μετέωρα, 1557 (24.05.2024) 22–23, 1558 (31.05.2024) 21–22, 1559 (07.06.2024) 21, 1560 (14.06.2024) 21.
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12. Σπυρίδων Βλιώρας, Παπα–Θύμιος Βλαχάβας: Η προδομένη επανάσταση, www.academia.edu/45674427, Καλαμπάκα ²2021, σελ. 195.
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13. Σπυρίδων Βλιώρας, Από τον Ορφανοϊωάννη του 14ου αιώνα στον Αρφαντογιάννη τού σήμερα. Η “κεφαλή” Σταγών Θεόδωρος Ορφανοϊωάννης, www.academia.edu/87347191, Καλαμπάκα ²2022.
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14. Wer möchte, kann diese Orte selbstverständlich auch aus der Nähe besichtigen.
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15. Σπυρίδων Βλιώρας, Ο αρχιτέκτονας Άρης Κωνσταντινίδης (επί τη ευκαιρία 110 ετών από τη γέννηση και 30 από τον θάνατό του) και το Ξενία Καλαμπάκας, www.academia.edu/123427924, Καλαμπάκα ²2023.
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16. Σπυρίδων Βλιώρας, Ερωτήματα για την τύχη του μεσαιωνικού πλινθοκεραμοποιείου Καλαμπάκας, www.academia.edu/80852055, Καλαμπάκα 2022.
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17. „Es wurde festgestellt, dass das Bistum (…) auch zwei Mühlenanlagen am Fluss Salavrias besaß sowie ein weiteres Mühlengrundstück nahe denselben Anlagen, das Himerios Throumpis dem Bistum geschenkt hatte.“ Δημήτριος Σοφιανός, Η Επισκοπή Σταγών. Σύντομο ιστορικό διάγραμμα, Καλαμπάκα 2004, S. 85.
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18. Σπυρίδων Βλιώρας, Το λαγούμι / υπόγεια σήραγγα των κάστρων Τρίκκης και Σταγών(;), www.academia.edu/74536324, Καλαμπάκα ²2022 & Σπυρίδων Βλιώρας, Οι Σταγοί / Καλαμπάκα και τα Μετέωρα στην πρώιμη Τουρκοκρατία (κατάληψη / συνθηκολόγηση, νέο τοπωνύμιο, απογραφή 1454/55), www.academia.edu/88830042, Καλαμπάκα ³2022.
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19. Im Norden und Nordwesten lagen zahlreiche weitere Militärlager.
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20. Λάζαρος Αρσενίου, Καλαμπάκα: 3.000 χρόνια νεότητα, εκδ. Τα Μετέωρα, Καλαμπάκα 2015, σελ. 80–81.
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21. Stählin 2002 (Θεσσαλία), 222, υποσημείωση 82.
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22. „In einem davon war noch die schmucklose Stele mit dem Namen Kletagora erhalten. Um die Skelette fanden sich unbemalte, vor allem spindelförmige Gefäße, Nägel, eine Axt, ein Speer und eiserne Messer, eine Scheibe, Ringe, eine Bronzespitze und einige Bronzemünzen.“ Bulletin de Correspondance Hellénique (BCH), 44 (1920) 394.
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23. Σπυρίδων Βλιώρας, Ο μηχανικός Εβαρίστο ντε Κίρικο, ο ζωγράφος Τζιόρτζιο ντε Κίρικο, η Καλαμπάκα και τα Μετέωρα, www.academia.edu/3940273, Καλαμπάκα ²2019 & Σπυρίδων Βλιώρας, Το ιταλικό Ίδρυμα ντε Κίρικο και η Καλαμπάκα, www.academia.edu/39673178, Καλαμπάκα ²2019.
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24. Σπυρίδων Βλιώρας, Χριστόδουλος Χατζηπέτρος: ο πανταχού παρών βλάχος αγωνιστής, www.academia.edu/50963739, Καλαμπάκα ²2021.
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25. Σπυρίδων Βλιώρας, Παπα–Θύμιος Βλαχάβας: Η προδομένη επανάσταση, www.academia.edu/45674427, Καλαμπάκα ²2021, σελ. 195.
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26. Σπυρίδων Βλιώρας, «Ημέρα μνήμης και τιμής. Καλαμπάκα: Πυρπόληση (18 Οκτωβρίου 1943) – Απελευθέρωση (18 Οκτωβρίου 1944)», Τα Μετέωρα, 900 (21.10.2011) 16 & Σπυρίδων Βλιώρας, Αθηνά Νικολογιάννη, «1943–1944: πυρπόληση–απελευθέρωση Καλαμπάκας», Τα Μετέωρα, 1266 (26.10.2018) 25.
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27. Σπυρίδων Βλιώρας, Το παλαίφατο καλαμπακιώτικο ναΰδριο των αγίων Νικολάου και Αντωνίου: η σχέση του με τη μετεωρίτικη μονή Αγίου Νικολάου Αναπαυσά και η ιστορική του πορεία, www.academia.edu/109345570, Καλαμπάκα ²2024.
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28. Σπυρίδων Βλιώρας, Ναΰδριο αγίου Αθανασίου Καλαμπάκας, www.academia.edu/3896768, Καλαμπάκα ²2019.
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29. Σπυρίδων Βλιώρας, «Η περιπέτεια μιας ανήλικης Καλαμπακιώτισσας (1948–1949): βιβλιοπαρουσίαση», www.vlioras.gr, 17.03.2019.
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30. Σπυρίδων Βλιώρας, Ναΰδριο αγίου Γεωργίου Σοποτού Καλαμπάκας, www.academia.edu/3896768, Καλαμπάκα ²2019.
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31. Ebenda.
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32. Σπυρίδων Βλιώρας, Γιαννάκης Σταθάκη Καλαμπάκας: νέα στοιχεία για έναν άγνωστο Καλαμπακιώτη κοτζάμπαση, www.academia.edu/115586059, Καλαμπάκα ²2024 (≈Θεσσαλικό Ημερολόγιο, 85 (¹2024) 335–353 & 86 (¹2024) 305–319).